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Das slowakische Wettbewerbsrecht im Zuge der EU-Osterweiterung am Beispiel des Anti-Monopol-Gesetzes und der Wettbewerbsinstitutionen.

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3 europäischen    Wettbewerbsrechtes.    Er    kann    andererseits    sowohl    der    EU- Kommission   als   auch   den   nationalstaatlichen   Wettbewerbsinstitutionen   neue Entwicklungen aufzeigen oder eine zu weitreichende Restriktivpolitik verhindern.2 Die   EU-Wettbewerbsordnung   hat   in   ihrer   langen   Geschichte   nicht   nur   die Entwicklung  der  EU  selbst,  sondern  auch  die  der  Mitgliedsländer  nachhaltig beeinflusst. So hatte am Anfang der EWG Deutschland als einziges Mitgliedsland eine  geregelte  Wettbewerbsordnung.  Erst  im  Laufe  der  Jahre  kam  es  zu  einer Einführung von bestimmten Wettbewerbsprinzipien in den übrigen Mitgliedstaaten der   EWG.   Der   Angleichungsprozess   ist   also   eine   wechselseitige   Beziehung zwischen den Mitgliedstaaten und der EU, und hat sich insbesondere im Wettbe- werbsrecht  bemerkbar  gemacht.  Fast  alle  Beitrittskandidaten  haben  heute  eigene Wettbewerbsregelungen und Wettbewerbsinstitutionen, die dem Charakter der EU- Wettbewerbsordnung  ähneln.  Zwar  ist  die  Ausgestaltung  der  Kompetenzen  der Institutionen und die Mittel der Behörden unterschiedlich geregelt, jedoch wertet das den Angleichungsprozess nicht ab. Der  Angleichungsprozess  an  europäische Wettbewerbsnormen   ist   also   ein   wesentlicher   Stabilisierungsfaktor   für   den gemeinsamen Binnenmarkt und somit auch für den Erfolg oder Misserfolg der EU- Osterweiterung kennzeichnend.3 Der  Kernpunkt  der  Arbeit  der  EU-Kommission  im  Wettbewerbsrecht  ist  die Prüfung von Einzelfällen in den folgenden Schwerpunkten: (1) die Verhinderung von Kartellen, (2) die Öffnung von Märkten, (3) die europäische Fusionskontrolle und  (4)  die  Kontrolle  staatlicher  Beihilfen.  Ein  wichtiges  Steuerungsinstrument spielt dabei die Geldbußenpolitik der EU-Kommission.4                                                                                                                                                                   Markenrecht; Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG; München 2001; Seite 322ff. 2 Vgl. hierzu Handbuch zur Europapolitik; a.a.O.; S. 176 sowie: 28. Bericht über die Wettbewerbspolitik der    Europäischen Union 1998; Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Union; Luxemburg 1998. S. 3ff;    sowie zur Rolle des EuGH im Wettbewerbsrecht: Ojala, Marjo (Hrsg.): The Competition Law of Central and Eastern    Europe; Sweet & Maxwell; London 1999; S. 91 3 Vgl. hierzu Ehlermann, Claus D.: Zur Wettbewerbspolitik und zum Wettbewerbsrecht der EU, in: Hamburger Jahrbuch    für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik; HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung Hamburg; Mohr Siebeck; Tübingen    1994; S. 255-280; hier 259f. 4 Vgl. dazu  28. Bericht über die Wettbewerbspolitik der Europäischen Union 1998, a.a.O.; S. 28ff.
  
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