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Das slowakische Wettbewerbsrecht im Zuge der EU-Osterweiterung am Beispiel des Anti-Monopol-Gesetzes und der Wettbewerbsinstitutionen.

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4 1.2 Die  Integrationspolitik5  der  Europäischen  Kommission  bei  der Heranführung der Reformländer an die EU Die Integrationspolitik der EU ist bei der Heranführung der Beitrittskandidaten ein wichtiges  Instrumentarium.  Neben  (sicherheits-)politischen  Erwägungen  spielen auch  wirtschaftliche  Interessen  der  Transformationsländer  eine  Rolle.  Als  einen ersten  wichtigen  Schritt  zur  Heranführung  der  Transformationsländer  an  die  EU sind  die  Assoziierungsabkommen6  anzusehen,  welche  bereits  Anfang  der  90er Jahre mit den ersten Transformationsländern abgeschlossen wurden. Die Assoziie- rungs-abkommen  sind  der  Kern  der  wirtschaftlichen  Beziehungen  zwischen  den ausge-wählten Transformationsländern und der EU. Sie regeln unter anderem den Zugang von Unternehmen zu den EU-Märkten und die Angleichung der nationalen Wettbewerbsbestimmungen an den EU-Standard.7 Die Europäische Union vollzog auf dem Kopenhagener Gipfel 1993 einen Wandel ihrer  Integrationspolitik.8  Von  nun  an  verpflichtete  sich  die  EU,  die  assoziierten Länder unter bestimmten Bedingungen in die Union aufzunehmen. Dazu beschloss sie auf dem Kopenhagener Gipfel einen Kriterienkatalog, der politische (institutio- nelle Stabilität sowie die Wahrung der Menschen- und Minderheiten-rechte) und wirtschaftliche (eine funktionsfähige Marktwirtschaft, die dem Wettbewerbsdruck im  Binnenmarkt  standhält)  Kriterien  sowie  sonstige  Verpflichtungen  einer  EU- Mitgliedschaft  enthielt.  Zudem  wurde  die  Aufnahme  neuer  EU-Mitgliedstaaten von  der  Aufnahmefähigkeit  der  EU  abhängig  gemacht.  Auf  dem  Essener  Gipfel 1994 wurde dann die dazugehörige Heranführungs-strategie beschlossen. Sie soll die Beitrittskandidaten bei ihren Bemühungen zur Erfüllung des Kriterienkataloges unterstützen.9                                                           5 Siehe zu den drei klassischen Integrationstheorien: Tamchina, Katja (Hrsg.): Die Europäische Union und Ungarn.    Fortschritte und Hindernisse auf dem Weg zur Osterweiterung; Bd. 24 der Reihe Osteuropa- Geschichte, Wirtschaft,    Politik; LIT-Verlag; Hamburg 2000; S. 16-28. 6 Die Assoziierungsabkommen werden im Schrifttum auch als Europa-Abkommen bezeichnet. 7 Vgl. zu diesem Thema genauer Achten, Peter (Hg.): Beitritts- und Erweiterungshindernisse im Spiegel ökonomischer    Kritik; Reihe Internationale Wirtschaft; Bd. 9; Josef Eul Verlag GmbH; Lohmar 1996; S. 3ff; und Kommission der    Europäischen Gemeinschaft: Regelmäßiger Bericht 2001(Slowakei); a.a.O.; S. 9. 8 Siehe zu den Kritikpunkten und Gründen: Tamchina, Katja; a.a.O.; S. 63ff. 9 Die Heranführungsstrategie der EU wird von zahlreichen Hilfsinstrumenten unterstützt: u.a. durch die Investitions-    programme und dem von jedem Beitrittskandidat der EU-Kommission vorgelegten Nationalem Programm zur    Übernahme des Aquis; Vgl. hierzu Tamchina, Katja; a.a.O.; S. 63-77; sowie zu den Hilfsinstrumenten der    Heranführungsstrategie der EU und dem Stand der Beitrittsverhandlungen: Kommission der Europäischen    Gemeinschaft: Regelmäßiger Bericht 2001 (Slowakei); a.a.O.; S. 10ff.
  
Geld - Abenteuer. Extra vagante Geschichten aus dem europäischen Wirtschaftsleben. (Wagenbach SALTO)
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