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Das slowakische Wettbewerbsrecht im Zuge der EU-Osterweiterung am Beispiel des Anti-Monopol-Gesetzes und der Wettbewerbsinstitutionen.

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5 Die Wettbewerbspolitik der Slowakei Erst nach der Abspaltung von Tschechien 1993 fanden weitreichende Änderungen der slowakischen Wirtschaftspolitik zum Schutz des Wettbewerbs statt. Aufgrund der politischen Entwicklung der Slowakei10 konnten die Wettbewerbsrechtsnovel- len nur mit Unterstützung ausländischer Experten, vorwiegend aus den USA und der EU, ausgearbeitet werden. Die Ausarbeitung des slowakischen Wettbewerbs- rechtes gestaltete sich jedoch schwierig. Das Wettbewerbsrecht musste nicht nur die marktwirtschaftliche Situation der Slowakei widerspiegeln, sondern es bedurfte auch eine Beachtung der neuesten Entwicklungen im internationalen Wettbewerbs- recht.  Ohne  diese  Faktoren  wäre  ein  effektiver  Aufbau  marktwirtschaftlicher Strukturen unmöglich gewesen. Auch die Vorverhandlungen für einen möglichen Beitritt der Slowakei wären dann erfolglos geblieben. Diese Faktoren begünstigten also  einen  erfolgreichen  Transformationsprozess  der  Slowakei.  In  der  slowaki- schen   Wettbewerbspolitik   gab   es   im   letzten   Jahrzehnt   unterschiedliche   Ziel- bestimmungen  als  Folge  des  Transformationsprozesses.  Anfang  der  90er  Jahre waren  der  Kampf  gegen  restriktive  Unternehmenspraktiken  sowie  die  Schaffung einer wettbewerbsfähigen Marktstruktur bestimmende Ziele. In den letzten Jahren sind es der Schutz  des  Wettbewerbs  sowie  die  Privatisierung  und  Umstrukturie- rung der Unternehmen gewesen.11 Der  Wettbewerb  ist  ein  wichtiges  Element  der  Wirtschaftspolitik.  Aus  diesem Grund  haben  die  Ziele  und  Aufgaben  der  slowakischen  Wettbewerbspolitik  ihre rechtliche Grundlage in Art. 55 II der slowakischen Verfassung. Die wichtigsten Ziele und Aufgaben sind der Schutz vor Markteintritts und –austrittsbarrieren und die Garantie, dass für alle Marktteilnehmer die selben Marktbedingungen gelten. Wettbewerb  führt  bei  einer  effektiven  Produktausrichtung  der  Unternehmen  zu nie-drigen  Preisen  und  einer  höheren  Qualität  für  alle  Marktteilnehmer.  Diesen Wettbewerbsvorteil  versuchen  viele  Unternehmen  durch  wettbewerbsbeschrän- kende Verträge oder durch den Missbrauch ihrer marktbeherrschenden Stellung zu umgehen.   Um   so   wichtiger   ist   also   das   Vorhandensein   von   (weitestgehend)                                                           10 Planwirtschaft anstatt Marktwirtschaft in den osteuropäischen Ländern vor 1989/90. 11 Vgl. Banas, Milan: The New Anti-monopoly Law in Slovakia in: European Competition Law Review; Bd. 16, Heft 7;
  
Innenansichten aus Europa
Sonstige Artikel:
Empirische Sozialforschung: Eine Einführung
Wir haben noch das ganze Leben: Roman
Eats, Shoots and Leaves
 
   
 
     
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